Forschungsprojekt

Dysphagie­therapie und Tracheal­kanülen­management in der Außer­klinischen Intensiv­pflege Inter­profes­sionelle Ziele und Anforderungen an die logo­pädische Versorgungs­situation

Außerklinische Intensivpflege ist in der pflegerischen und therapeutischen Versorgung eine Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund einer unzureichenden Verfügbarkeit von Versorgung- und Personalkapazitäten. Die Entwöhnung von der Trachealkanüle erfordert strukturierte, prozessorientierte Teamarbeit, was in einem dezentralen Setting eine besondere Herausforderung darstellt. Die vorliegende Studie soll untersuchen, wie hoch die auf logopädische Handlungsfelder bezogene Symptom- und Krankheitslast und somit der Versorgungsbedarf der Zielgruppe ist.

Außerdem stellt sich die Frage, inwiefern innerhalb der Stichprobe Potential zu kurzfristiger und mittelfristiger Verbesserung der Dysphagiesymptomatik detektiert werden konnte. Ebenso sollen die erhobenen Daten Aufschluss dazu geben, inwiefern die Versorgung tracheotomierter Patient:innen nicht nur für klinische tätige Logopäd:innen, sondern auch für ambulante Praxen eine hohe Relevanz hat. Das Projekt wird im März 2026 auf der 15. Jahrestagung der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Dysphagie (DGD) vorgestellt. https://dg-dysphagie.de/jahrestagung/

Studienverantwortliche: Dr. Stefanie Winkler-Hahn, Dr. Sven Ehrlich, Elisabeth Lange, Prof. Dr. Christoph Egner