Logopädie
Logopädie umfasst die therapeutische Arbeit an den fünf zentralen Störungsbereichen Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen. Dabei werden Maßnahmen zur Prävention, Früherkennung, Beratung, Frühförderung, Therapie und Rehabilitation sowohl mit Kindern und Jugendlichen, als auch mit Erwachsenen durchgeführt.

Neurologisch-logopädische Komplex-Sprechstunde
Umfassende Diagnostik bei neurogenen Sprach- Sprech- Stimm- und Schluckstörungen
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Kooperation aus:
Dr. med. Sven Ehrlich
Facharzt für Neurologie, Intensiv- und Notfallmedizin
Dr. Stefanie Winkler-Hahn
staatlich geprüfte Logopädin, M.Sc. Public Health, zertifizierte Anwenderin und Ausbilderin für Trachealkanülenmanagement (DGD)
Unsere Therapie-Spezialisierungen
In Zusammenarbeit mit der Praxis für Neurologie Dr. med. Sven Ehrlich führen wir in unserer Praxis die FEES durch.
FEES steht für Flexible Endoskopische Evaluation des Schluckens und gilt als wichtiges bildgebendes Diagnostikverfahren für Schluckstörungen (Dysphagie).
Bei der FEES handelt es sich um eine risikoarme Untersuchung des Schluckvorgangs mit Hilfe eines dünnen, mit einer Kamera ausgestatteten Endoskops, das durch die Nase eingeführt wird. So lässt sich sichtbar machen, wie sicher und effektiv der Schluckvorgang abläuft.
Dies ist beispielsweise bei neurologischen Erkrankungen oder nach Operationen relevant, um gezielte Therapien für Schluckbeschwerden zu planen.

Behandlungsbereiche im Detail

Sprachentwicklungsstörungen
Es handelt sich um Störungen der Sprache, die während der Entwicklung des Kindes auftreten und bis ins Jugendliche- und Erwachsenenalter anhalten können. Sie äußern sich in Kommunikation, Sprachverständnis, Laut-, Wort- und Satzbildung und Wortschatz. Oft sind mehrere Bereiche gleichzeitig betroffen.

Schluckstörungen
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass Nahrung, Flüssigkeit oder Speichel nicht ausreichend aufgenommen, zerkleinert oder transportiert werden kann. Bei Kindern können die Mundmotorik als auch die Wahrnehmung im Gesicht betroffen sein, bei Erwachsenen finden sich oft neurologische oder onkologische Erkrankungen als Ursache.

Behandlung tracheotomierter Patienten
Die Kommunikation und die Fähigkeit des Schluckens von Patienten mit Trachealkanüle soll ermöglicht und verbessert werden. Gegebenenfalls wird die Entwöhnung von der Kanüle unterstützend begleitet, um die Rückkehr zur normalen Atmung und Schluckfunktion zu erleichtern.

Behandlung von Patienten mit/ nach Kopf-Hals-Tumor
Tumore und deren Behandlung haben oft Auswirkungen auf die Fähigkeit der Nahrungsaufnahme und der Kommunikation. Besonders die betroffenen Schluck-, Sprech- und Stimmfunktionen sollen durch logopädische Therapie trainiert werden.

Erworbene Sprech- und Sprachstörungen
Stimmstörungen äußern sich durch Beeinträchtigung der stimmlichen Leistungsfähigkeit und der Veränderung des Stimmklangs. Sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen kann häufige und langanhaltende Heiserkeit ein mögliches Symptom sein.

Stimmstörungen
Diese treten als Folgen einer Hirnschädigung auf. Bei Sprechstörungen ist die Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen betroffen, während bei einer Sprachstörung Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigt sein kann.